PART ® - Professionell handeln in Gewaltsituationen

 

Das PART®-Konzept ist ein praxiserprobtes und international verbreitetes Deeskalationskonzept. Das Konzept setzt voraus, dass die Fachkräfte ihre berufsbezogenen Fähigkeiten beherrschen und anwenden können. Die Basis- Seminare vermitteln ergänzend die Kompetenzen für den Umgang mit Krisensituationen.


 

Das PART®-Konzept wurde entwickelt, damit:

  1. Präventiv gewalttätig eskalierende Krisen verhindert werden können (primäre Prävention).

 

  1. Krisensituationen frühzeitig richtig eingeschätzt und angemessen und kompetent interveniert werden kann  (sekundäre Prävention).

 

  1. Die Vorfälle konsequent ausgewertet und die Ergebnisse zur Prävention genutzt werden (tertiäre Prävention)

In den Basis-Seminaren werden Grundlagen vermittelt, um in allen Phasen einer Krisensituation adäquat agieren und reagieren zu können. Die Ziele des Konzeptes bezogen auf unsere Fachkräfte sind:

  • Stärkung der Selbstsicherheit,
  • Vermittlung von Maßstäben für angemessenes Handeln in Krisensituationen ,
  • Befähigung der Fachkräfte, die Aggressoren nicht als Gegner zu betrachten, sondern als Menschen, die sich in einer Krise befinden,
  • Vorbeugen von Eskalationen durch Sicherheit vermittelndes Auftreten und vorausschauendes Handeln,
  • Deeskalation durch frühzeitige kompetente Krisenkommunikation,
  • Vermeidung von Verletzung durch effektive und schonende Selbstschutztechniken,
  • Herstellen von Sicherheit in bereits eskalierten Situationen.

Seit Mai 2017 stellt der Jugendhof Gotteshütte mit Herrn Björn Reinking einen eigenen PART® -Inhousetrainer. Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter nach dem PART®-Konzept in den nächsten Jahren fortgebildet wird.

Am ersten PART®-Basisseminar im Jugendhof Gotteshütte nahmen bereits im Mai 10 Mitarbeiter erfolgreich teil.

 
Seite drucken  |  nach oben